Chinesische Touristen sind immer mehr als Urlauber in allen Ländern der Welt anzutreffen. So überrollt derzeit auch eine chinesische Reisewelle das thailändische Seebad Pattaya. Wie wird der Geschmack der neuen Freiheit der Supermacht China die Welt des Tourismus in Pattaya verändern? Wir haben uns dem Thema angenommen und berichten vom neuen Lieblings-Hot-Spot der Chinesen in Thailand!

Es ist nicht der beste Nachmittag, um die Aussicht von der Spitze des Aussichtsturms in Pattaya zu bewundern. Der Himmel ist grau, ein Gewitter liegt in der Luft. Das Meer färbt sich in einen einheitlicher schlammigen Farbton. Lian, ein 24-jähriger Student aus der chinesischen Stadt Peking, den ich am Abend zuvor in einer Bar bei einem Bier kennen lernte, reckt den Hals, um vom 54. Stockwerk nach unter zu sehen: Betonblöcke die sich Hotels nennen, pulsierender Verkehr und direkt unter ihm, in der tropischen Düsternis halb versteckt, der Freizeitpark Funny Land.

Das Wetter heute ist nur eins der zwielichtigen Dinge in Pattaya, dem Urlaubsort, der vielen bekannt ist als „Thailands Sündenbabel“. Zwei Fahrtstunden entfernt von Bangkok geniesst Lian jeden Moment. „Es ist magisch. Ich bin sehr glücklich“, sagt er und hielt seine Kamera in der einer Hand und ein kostenloses Glas Orangensaft in der anderen. „Endlich sehe ich die Welt.“

Tian ist auf seiner ersten Reise nach Übersee. Für ihn ist es eine spannende, lebensverändernde Erfahrung. Aber für den Rest der Welt, ist er nicht irgendein Tourist. Er ist ein chinesischer Tourist – das heißt, ein globales Phänomen, ein unaufhaltsamer Trend, eine lukrative Chance für die Tourismusbranche. Der Trend internationale Reisen anzutreten ist bei den Chinesen in den letzten zehn Jahren immer mehr gewachsen. Mit steigenden Wohlstand in China und der Lockerung der Reisebeschränkungen der kommunistischen Regierung, machen sich viele Chinesen auf, die Welt zu erkunden. Jetzt sind Millionen unterwegs. Der chinesischen Tourismus, so ist sich die Reisebranche einig, könnte das größtes Phänomen seit der Erfindung des kommerziellen Flug werden.

Im Jahr 2013 überholten die Chinesen die Amerikaner und Deutschen, in den weltweiten Reiseaktivitäten. Bis Anfang 2015 wird sich die Reisewelle der Chinesen verdoppelt. In Thailand hat sich die Zahl der chinesischen Touristen um mehr als 100 Prozent vervielfacht und Bangkok als Reiseziel lief London den Rang ab, als die weltweit am meisten besuchte Stadt der Chinesen.

Jedes Land versucht einen Anteil an der Beute abzubekommen, denn die Chinesen bringen Geld mit! Die britische Regierung legte kürzlich Pläne zur Vereinfachung des Visa-Verfahren für chinesische Staatsangehörige vor, Indien bietet geführte Touren in chinesischer Sprache an, Griechenland wirbt mit „idyllischen Insel Flitterwochen“ auf den chinesischen Markt, sogar Simbabwe unternimmt Anstrengungen ein Tourismus Abkommen mit Peking zu verhandeln.

Von europäischen Touristen werden die Chinesen jedoch immer noch als die schlimmsten Urlauber eingestufft: Der Trend für eigenständige Reisen ist stark auf dem Vormarsch, vor allem unter den jüngeren Chinesen. Aber rund die Hälfte aller chinesischen Touristen reist immer noch in organisierten Gruppen – ein Faktor, der ihre kollektive Sichtbarkeit erhöht und die kulturelle Fremdheit auf beiden Seiten verstärkt.

Berichte gibt es zuhauf, dass chinesische Touristen laut und unhöflich sind, oder dass sie sich in Warteschlange vordrängeln oder das sie Trinkgeld verweigern; oft wirkt ein chinesisches Szenario fast surreal. So protestierten die Einwohner der schweizer Stadt Luzern gegen die bis zu 100 chinesischen Reisebusse pro Tag, die den lokalen Verkehr im Ort lahm legen. Bizarre Berichte über sich prügelnde Chinesen gibt es zu Hauf, beim Konkurenzkampf um den besten Platz für ein Foto! Eine chinesische reisegruppe in Nordkorea zog weltweite Verachtung auf sich, als sie Kindern Süßigkeiten zu warfen, als würden sie Enten füttern.

Diese und andere Schlagzeilen reflektieren die aktuelle Überempfindlichkeit gegen chinesische Verhalten im Ausland. Doch auch die Amerikaner sind die weniger beliebten ausländischen Touristen, gefolgt von den Russen. Aber auch die Briten und Deutschen erfreuen sich nicht all zu großer Beliebtheit im Ausland.

Thailand steht an der Spitze des Baumes der beliebtesten Reiseziele für Chinesen, mit seiner Mischung aus Tempeln, Stränden und Duty-Free-Shopping, des selbsternannten „Land des Lächelns“. Tian ist zu Besuch in Thailand mit 30 anderen aus seiner Stadt in China, einschließlich seiner jugendlich aussehende Großeltern, auf einer Sieben-Tage Pauschalreise. Die Reise kostete jeweils 700€, inklusive Flug.

„Ich wollte hierher kommen, um die Elefanten und die Buddha-Statuen zu sehen. Es ist ein sehr heiliger Ort“, sagt er. „Aber meine Familie wählte Thailand vor allem, weil es nur ein Vier-Stunden-Flug von China entfernt ist und wir ein günstiges Angebot bekommen haben.“

Pattaya liegt auf fast jeder Reiseroute chinesische Reisegruppe. Das ehemalige Fischerdorf heute eine Touristenhochburg. Endteckt wurde Pattaya während des Vietnam-Krieges, als amerikanischen Streitkräfte  damals an der unberührten, von Palmen gesäumten Bucht landeten.
Beer Bars mit Thai Girls, Hotels, Freizeitparks und Golfplätze vervielfachten sich schnell. Pattaya expandiert und verändert fast täglich sein Gesicht. Heute zieht Pattaya etwa 8 Millionen Touristen jährlich an, darunter mehr als eine Million Touristen aus China.

Die Chinesen in Pattaya sind nicht schwer zu finden: Sie tummeln sich in den Elefanten-Shows, auf Krokodil-und Schlangenfarmen, in Ladyboy Kabaretts und in den zahlreichen Outlet-Shopping-Malls. Die meisten organisierten Touren gehen von einer Attraktion zur nächsten, Anhalten wird nur nur zum Mittagessen in chinesischen Restaurants – Essen in einem Thai Restaurant ist in der Regel eine separate Aktivität – bevor sie am Abend wieder in ihrem Hochhaus-Hotels einchecken. Der andere große Touristenstrom in den letzten Jahren, es sind die Russen, einzig ihnen obliegt es in der Bucht von Pattaya gröhlend auf Jet-Ski zu fahren und mit den Strandverkäufer um ein paar Baht für billige Imitate zu feilschen.

Den Sriracha Tiger Zoo besuchen täglich rund 2.000 chinesische Touristen. Die Chinesen posieren für Fotos mit einem der Tiger in staubigen Gehegen. Erleben können Sie auch die „Intelligenz“ der Schweine in der Schweine Show oder mit Luftgewehren schießen. Der Zoo hat seit Jahren, trotz Kontroversen bezüglich des Tierschutzes, bestanden. Allerdings bleibt weiterhin die Frage offen, in wie weit die Tiger mit Drogen oder Schlägen gefügsam gemacht werden. Immer wieder wird auch das rassistischen Bild der Afrikaner im Lendenschurz kritisiert – aber chinesische Touristen haben auf ihrem engen Zeitplan keine Zeit, um über so etwas nachzudenken!

Zwei chinesische Frau, beide um die 60 Jahre sind damit beschäftigt, eine Tiger Fütterung zu erleben. Die beiden Frauen arbeiteten beide in der selben Shopping Mall. Sie genießen ihren Ruhestand mit einer 14-Tage-Tour durch Japan, Korea und Thailand. Pattaya ist ihre letzte Station. „Wir haben keine wirtschaftlichen Probleme in China und jetzt freie Zeit, um zu reisen“, sagt die eine. Sie trägt eine Bienenstock-Frisur, speziell, um es zu vermeiden, einen lokalen Frisörsalon besuchen zu müssen. Über ihre Reise durch 3 Länder in küzester Zeit sagt sie, „es war anstrengend, aber angenehm. Wir haben viele Dinge gesehen, die wir unseren Familien und Freunden erzählen können, wenn wir wieder zu Hause sind.“

Eine anderer Tourist, der 45-jährige Immobilienmakler, ist nicht so begeistert von Thailand. Er sagt, er wird nicht viel positives zu berichten haben, wenn er wieder zu Hause ist. „Dies ist das erste und letzte Mal das ich China verlassen werde“, sagt er. Er kam aus Neugier nach Thailand, aber meint, Thailand ist nicht seinen hohen Ansprüchen gewachsen, zudem viel unsicherer als China. „Auch das lokale Essen riecht schlecht und der Geschmack ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Es ist nicht geeignet für die Chinesen“, sagt der stämmige kahlköpfigen Mann.

Die chinesische Reise-Boom gleicht den Anfängen des Massentourismus bei neuen wohlhabenden Mittelschicht als Thomas Cook die Pauschalreise in den 1850er Jahren erfand. Er begann Gruppen von britischen Industriellen auf zwei-Wochen dauernden Rundfahrten quer durch Europa zu schicken und löste damit eine neue Freizeitbeschäftigung unter den gut betuchten aus. Amerikaner folgten mit ihren lauten Stimmen und skurieler Freizeitbekleidung in den 1950er Jahren. Dann kamen die Japaner mit ihren Sonnenhüten und Kameras in der Wirtschaftsblase Jahre der 1970er und 80er Jahre.

Ein wesentlicher Unterschied ist heute, dass die globale Reiseindustrie ist viel weiter entwickelt ist und die Gewinnmaximierung vor den Bedürfnissen der Touristen steht. Mit einer angebotene endlose Freizeit werben die gigantische Tourismusunternehmen und offerieren ihren Kunden jegliche Art von Urlaub. Auch wenn die meisten Touristen nicht in Gruppen reisen wie die Chinesen es tun, ist es nicht leicht für die Reiseländer, die richtige Balance zwischen Aktivitäten für Touristen und der Gewinnmaximierung zu finden.

Die thailändischen Tourismusbehörden tuen viel dafür, Touristen für Thailand zu begeistern. In einem Tourismusbüro wird mir erzählt: „Wir wollen den Besucher authentische Erlebnisse unserer Kultur und den Menschen bieten, aber es ist nicht immer möglich, weil die Reisebranche den Weg vorgiebt, an den wir uns halten müssen.“

Kürzlich wurde sogar vorgeschlagen, ein 24-Stunden-Einkaufszentrum für Chinesen zu errichten, mit einem authentischen chinesischem Restaurant und einem Spa – Gesundheitszentrum.
Die chinesischen Touristen gelten als Shopping besessen. Sie kaufen den gesamten Inhalt von Luxus-Boutiquen auf ihren Reisen, sie sind bessesen von Designer Ware, um sie als Statussymbole mit nach China zu nehmen.

Zurück in Pattaya, erzählt die Reiseleiterin, ist oft der einzige Grund für eine Auslandsreise, Dinge zu erleben, die in China nicht erlaubt sind. So gehören Transvestiten Kabarett-Shows während ihrer Tour zum festen Bestandteil. „Die meisten Menschen reisen nach Thailand, weil sie dort etwas sehen können, was sie in China nicht sehen wollen“, sagt sie. „Aber sie sind auch interessiert an historischen Stätten und der berühmten Kunst in Europa, und der natürlichen Landschaft in Amerika und Australien.“

Pattayas spektakuläre Ladyboys sind ein weiteres Beispiel für etwas, was sie nicht sehen können, wenn sie wieder nach Hause reise. Nach der Show, drängen sich die Chinesen um die mit Pailletten geschmückten Darstellen mit  turmhohen Kopfschmuck in den Lobbys der Transvestieten Shows, um für Fotos mit den Chinesen für einen Aufpreis 40 Baht zu posieren. „Bitte informieren Sie das Management, wenn die Künstler sich daneben benehmen“, sinformiert ein großes Schild die Besucher. Aber die einzigen, die sich daneben benehmen sind die männlichen Chinesen, die versuchen, den Ladyboys während der Foto-Sessions an die Brüste zu grabschen, um zu fühlen, ob diese denn tatsächlich echt sind. „Sie denken, es ist OK, weil die Brüste ja nicht echt sind“, sagt die Reiseleiterin resigniert.

Die Reiseleiterin, die schon sehr lange im Ausland ihre Landsleute betreut sagt, „Es ist wie eine Schlacht, durch die ich meine Landsleute führe, keine Entscheidung ist immer einfach. Jeder hat eine Meinung, die gehört werden muss.“ Aber sie glaubt nicht, dass chinesische Touristen einen schlechteren Ruf verdient haben, als Gäste anderer Nationen. Wie jede Nation, sagt sie, „gibt höfliche und unhöfliche Leute in einem Volk. Die extremsten Fällen von grob ungehörigem Verhalten sind Einzelfälle, die nicht den Blick auf alle Chinesen trüben sollten“.

Kein Wunder, dass einige Leute verwirrt sind, wenn sie auf Chinesische Reisegruppen treffen, sagt Tian, der Student mit dem ich mich auf dem Aussichtsturm in Pattaya traf. Er war keiner von denen, die man kopfschüttelnd betrachten muss. Er schrieb mir, als er wieder zu Hause war, das er seine Gruppen-Pauschalreise überlebt hatte ohne größere Dramen. Er war nicht mehr ganz so überzeugt davon, dass Thailand mit seinen budhitischen Kultur ein so heiliges Land ist, nach dem er einen Besuch einer Show erlebt hatte, wo Damen tropische Früchten aus ihrem „privaten Teile“ durch die Luft schossen, aber er war erstaunt, wie „Spiritualität und Sexualität glücklich nebeneinander existierten“.

Ein paar Tage später schickte Tian mir einen Reisebericht auf Englisch, in dem er alles über seine Zeit in Thailand berichtete. „Ich hoffe, es gefällt euch“, schrieb er.
Diesen Reisebericht veröffentlichen wir in der nächsten Woche!

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Opal - Thai Girl der Woche

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20

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Thai Video der Woche

นับถอยหลัง Instinct Pattaya International Music Festival 2013

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25 hours – ฟิน (เพลงพิเศษจากเพียวริคุ)

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Pattaya Buch der Woche

Bangkok Bob: Spassbad Pattaya (eBook, ePUB)

Spassbad Pattaya

Spassbad Pattaya

Willkommen im Spaßbad Pattaya!
Ein ganz besonderer Kurort! Wo knackige Girls ausgelassen auf Billardtischen tanzen! Wo es Massagen mit Happy End gibt! Wo jede Nacht der Bär steppt, sei es in den offenen Bierbars der Soi 7 oder Soi 8, in den zahlreichen Go-Go-Bars mit blutjungen Girls oder in den angesagten Diskotheken in der Walkingstreet. Pattaya ist ein Paradies und wird nicht umsonst Fun City oder Extrem City genannt. Lassen Sie sich von dem Buch und den Farbbildern inspirieren, bevor Sie sich selbst von dem wilden Treiben überzeugen!

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